Gesundheit

Im Zentrum der Arbeit mit Erwachsenen stehen die Bewältigung von Ängsten und Phobien, Depressionen, Zwänge, Sexual- und Persönlichkeitsstörungen. Daneben spielen auch psychosomatische Erkrankungen, Bluthochdruck, Schlafstörungen, Lebenskrisen (Trennung, Jobverlust, wirtschaftlicher Ruin) sowie die Trauerbewältigung einer immer größere Rolle.

Suchterkrangungen

Denkt man an Suchterkranungen, kommen einem häufig zuerst Drogenabhängige wie Heroinsüchtige in den Sinn. Dabei konsumieren aber nur 20.000 – 30.000 Österreicher illegale Drogen. Zwischen 1,3 – 1,6 Millionen Österreicher sind hingegen nikotinsüchtig, 870.000 weisen einen problematischen Alkoholkonsum auf, weitere 110.000 bis 130.000 sind abhängig von Medikamenten, 600.000 neigen zu einem gesteigerten bis exzessiven Kaufverhalten, 60.000 sind abhängig von Online Spielen und 40.000 bis 60.000 sind abhängig von Glückspielen bei Automaten oder in Casinos.

Essstörungen

Bei den Essstörungen unterscheidet man zwischen Anorexia nervosa (Magersucht), Bulimia nervosa (Ess-Brechsucht) und der Binge-eating Störung (Heisshungeranfälle).

Oft unterschätzt stellt die Anorexia nervosa die tödlichste unter allen psychischen Erkrankungen dar.